Yung FSK18 (früher Action Ahrens), Odd John und DJ MELL G haben heute ihre gemeinsame Single “Keine hard feels” inklusive Video veröffentlicht. Der Track wurde über das Essener Label Weltgast releast und dreht sich um ein Thema, dessen feministische Perspektive die Rap-Szene dringend nötig hat: Sex. Anders als so oft sind Frauen hier keine Statistinnen in Videos, sondern steppen selbst ans Mic und an die Beatmaschine. Yung FSK18 scheut sich wie gewohnt nicht, in Songs offen mit ihrer Sexualität umzugehen und auch Rapper Odd John liefert mit seinen verletzlichen und emotionalen Lyrics einen Gegenentwurf zum weit verbreiteten Männlichkeitsbild im HipHop: “Ich brauch keine Liebe, Baby, gib mir fake love / doch sie geht off / alle sliden DMs, doch bitte slide in mein life / für andere Dinge keine Zeit / Gib mir bisschen Liebe, aber keine hard feels / das wird zu real”, heißt es in der Hook. Auf einem instrumentalen Banger von Produzentin DJ MELL G, der das Sexappeal des Songs perfekt transportiert, beweist der Marburger wieder mal seine einzigartigen musikalischen wie lyrischen Skills. In den Strophen rappt Yung FSK18 progressiv und ohne Umschweife von ihren Vorlieben im Bett und überall sonst. „Keine hard feels“ handelt von gemeinsamen Nächten auf Augenhöhe – aber ohne tiefe Gefühle.

Die Single ist ab sofort auf den Streaming-Plattformen verfügbar:
Spotify: https://spoti.fi/3fhRVTy
Apple Music: https://apple.co/2UH0Bt5
Amazon Music: https://amzn.to/391jgbA

Das Musikvideo von „Keine hard feels“ könnt ihr euch hier ansehen:

Die drei Künstler*innen kennen sich schon länger und sind sich vor einiger Zeit zufällig in Hamburg auf der Reeperbahn über den Weg gelaufen. Am nächsten Tag haben sie sich direkt im Studio getroffen – wo es heftig gefunkt hat. „Herausgekommen ist dabei dieser Pop-Ghettotekk-Hybrid, der unsere Stärken echt gut vereint: DJ Mell G hat ein gutes Gespür für schnelle und treibende Drums (…) Yung FSK18 ist eine absolute Maschine im Studio und durch ihren hohen Output und ihre emanzipierten Texte bereits eine Legende im Untergrund. Dazu kommt meine Liebe für poppige Hooks und Sounds, die ich im Mix gut über den Song stülpen konnte.„, erzählt Odd John.

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