„Worüber reden wir hier?“, fragt Schlakks in seiner gleichnamigen neuen Single. Zwischen Augenzwinkern und fassungslosem Blinzeln stellt sich der Dortmunder Rapper auf dem Track aktuellen gesellschaftlichen Konfliktpunkten. Der Song ist der erste Einblick in seinen dritten Longplayer, der diesmal in alleiniger Zusammenarbeit mit den beiden Produzenten OPEK und Razzmatazz entstanden ist. „Indirekte Beleuchtung“, so der Titel des Albums, wird am 7. September erscheinen.

Für das Video zeigt sich Arvid Wünsch verantwortlich.

SCHLAKKS. OPEK. RAZZMATAZZ. Drei Namen, die seit Jahren für eine einzigartige Live-Energie stehen. Drei Künstler, die unzählige Festivalbühnen und Clubs abgerissen haben. Auf den 18 Tracks ihres gemeinsamen Albums „Indirekte Beleuchtung“ präsentiert das Trio einen offenen und warmen Sound, der ganz viel Live-Flair auf Platte presst und klassisches Sampling mit Live-Instrumentalisierung verbindet. Mal laid back und verjazzt, mal nach vorne gehend. Mal den Funk im Gepäck, mal ein Ausflug in die basslastige Musik. Sound zum Aufspringen – und sich Fallenlassen, irgendwo zwischen Old-School und 2018.

Inhaltlich zeigt sich „Indirekte Beleuchtung“ vielseitig und unangepasst, ohne dabei eigenbrötlerisch zu wirken. Auf über 60 Minuten huldigt Schlakks der Subkultur ebenso wie der gepflegten Ekstase, und lässt darüber hinaus Raum für politische und gesellschaftliche Unordnungen sowie die persönliche Reflexion der Dinge. So findet man sich nach ausgiebiger Feierei im nächsten Track im Nachtzug wieder und sieht Licht und Schatten der Welt an sich vorbeiziehen. Dabei sieht Schlakks seine Umwelt nie schwarz-weiß, sondern wirft ein diffuses Spotlight auf Zusammenhänge, Ideen und Emotionen. Das Ergebnis: Rap ohne Männlichkeitswahn und ohne Grenzen, der zwischen den Welten schwimmt und doch ganz genau weiß, wo er hingehört. Vielleicht das persönlichste Album, das im Club laufen könnte.

Dass die neuen Songs des Albums ebenso gut auf der Bühne (und in der Crowd) funktionieren, wie das alte Material von Schlakks, zeigt das Trio eindrucksvoll zur Releaseparty am 7. September im FZW in Dortmund. Hier heißt es, Schuhe mit dicken Sohlen anzuziehen – denn Durchtanzen ist garantiert. Alle Infos zur Releaseparty gibt es hier.

„Indirekte Beleuchtung“ kann ab sofort hier vorbestellt werden.

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