mona-lina-portrait

“Indem ein Mensch mit den ihm von Natur aus gegebenen Gaben sich zu verwirklichen sucht, tut er das Höchste und einzig Sinnvolle, was er kann.”

Hermann Hesse – Narziß & Goldmund

 

The Lina in Mona Lina

Lina Burghausen, Jahrgang 1990, wächst im beschaulichen Dessau der Nachwendezeit als Tochter zweier klassischer Musiker auf. Als Kind tobt sie in den Fluren des Anhaltischen Theaters, schleppt sich trotz mäßigen Talents zum Cello-Unterricht und entdeckt schließlich ihre Liebe zur HipHop-Kultur. Nachdem sie die Seite mit auf- und ausgebaut hat wird sie 2008 Chefredakteurin des Online-Magazins RapSpot.de. Parallel dazu verschlägt es sie zum Studium der Medien-, Kommunikations- und Verlagswirtschaft nach Mannheim, Ravensburg und Leipzig mit beruflichen Stopps bei einer Tageszeitung, Deutschlands größtem Sozialen Netzwerk und einem Berliner Kommunikationsbüro. An der HTWK Leipzig baut Lina Burghausen das Projekt „Verlage der Zukunft“ für die Professur Electronic Publishing auf und hält im Namen des Studiengangs Fachvorträge über Social Media Marketing und eBooks auf den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt. Als freie Journalistin schreibt sie für das RHYME Magazin, den Byte.FM-Blog und den Saitensprung über HipHop und klassische Musik und führt unzählige Interviews mit nationalen und internationalen Rapper*innen und Sänger*innen für RapSpot.de. 2012 organisiert sie, während einer Asien-Rundreise, die Dessauer HipHop-Jam „Was ne Bescherung“, 2014 gestaltet sie einen HipHop-Workshop im Rahmen der KunstFestSpiele Herrenhausen mit – die Arbeit an musikalischen Projekten ist aus ihrem Leben ebenso wenig wegzudenken wie Gitarre und Plattensammlung.

Ab dem Jahr 2013 erfüllt sich Lina Burghausen deshalb zwei Wünsche: Auf wissenschaftlicher Ebene forscht sie in ihrem Masterstudium im Fach Medien und Musik am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der HMTM Hannover an musik- und medienwissenschaftlichen Fragestellungen. 2016 schließt sie das Studium mit Auszeichnung und der Masterarbeit „Afrika Bambaataas HipHop? Selbstverständnis einer hybriden kulturellen Szene“ ab. Ebenfalls 2013 beginnt sie, Künstler*innen aktiv bei der Verbreitung ihrer Musik zu unterstützen. Ein Jahr später mündet diese Berufung in die Gründung von „Mona Lina“ – einer Plattform für die PR großartiger Musiker*innen. Kommunikationsstärke, Ehrgeiz und Liebe zur Musik – damit geht das Energiebündel an jedes neue Projekt ran. Und überzeugte damit bereits zahlreiche nationale wie internationale Künstler. Ihr Organisationstalent stellte sie zudem als Project Developer und Projektmanagerin des 1. EY Public Value Awards for Start-ups unter Beweis, einem Kooperationsprojekt der HHL Leipzig Graduate School of Management mit der Wirtschaftsberatungs- und -prüfungsgesellschaft EY (Ernst & Young).