Der Leipziger Rapper und Produzent Sir Mantis feiert heute die Neuauflage seiner Single „Haus am See“, die erstmals im Frühjahr 2019 erschien. Mit der neuen Version des Tracks und dem dazugehörigen One-Take-Video präsentiert der Künstler nicht nur seine musikalische und stimmliche Weiterentwicklung, sondern auch einen Vorgeschmack auf das, was er für die bevorstehenden Monate geplant hat. Bereits nächste Woche Freitag, am 6. Mai, erscheint mit „Roboclean“ eine weitere Single aus seinem anstehenden Album „180 Grad“. Der Longplayer erscheint im Sommer über das Berliner Label Springstoff und macht endgültig deutlich: Sir Mantis hat die letzten drei Jahre genutzt, um nun mit voller Wucht treffende Punches an konservative, gutbürgerliche Feindbilder austeilen zu können.

Ambitionierter denn je präsentiert Sir Mantis mit dem Re-Recording seiner Single „Haus am See“ seine Skills, mit denen er von nun an wieder auf hohem Niveau im Deutschrapgeschehen mitmischen wird: Gesellschaftliche und kapitalistische Erwartungshaltungen zerschmettern gehört zu seinen Stärken – so auch auf „Haus am See“. Auf dem Dub-Beat von Maximilian Ikarus (u.a. Produktionen für Crystal F) macht der selbsternannte „Meister der Exzentrik“ ein für alle Mal Schluss mit gutbürgerlichen Fassaden und tritt entschieden nach oben: „Ich wuchs heran hinter zottligen Haaren, du warst ein Bonzenkind, ich Absonderling: Euer Opfer ist da!“ Unterstützt wird sein überzeugendes Comeback von einem One-Take-Video, das den Rapper beim Performen des Tracks im Studio zeigt und damit auch für die Zuhörer:innen spürbar macht, wie viel Lust, Energie und Können Sir Mantis für dieses und kommende Releases mitbringt.

Ihr könnt die neue Version von „Haus am See“ ab sofort überall streamen: https://sirmantis.fanlink.to/hausamsee

Das One-Take-Video zu „Haus am See“ könnt ihr euch hier ansehen:
https://www.youtube.com/watch?v=UU7M6Dev2HQ

Über Sir Mantis:
Sir Mantis gestaltet als Rapper und Produzent die aufstrebende Leipziger Rap-Szene seit vielen Jahren maßgeblich mit. Zu queer für den Vatikan, zu melancholisch, um als Pöbel durchzugehen, aber auch zu wütend für einen Platz in der positionslosen Popkultur. Seine Tracks bewegen sich zwischen Autobiografie und Battlerap, berichten von der Perspektivlosigkeit als Heimkind und verteilen Punchlines an Gott und die Kirche. Neben seinen solistischen Releases hat sich Sir Mantis als Produzent, Mixing Engineer und Förderer insbesondere in der queeren Musikszene einen Namen gemacht. Seit 2021 arbeitet er aus einem Tonstudio in Halle (Saale) mit Newcomer*innen aus ganz Deutschland. Sein lang erwartetes Album „180 Grad“ erscheint im Sommer 2022 über das Berliner Label Springstoff.

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