Heute veröffentlicht die Berliner Rapperin und Produzentin Breezy den Kollabo-Track „#sayhername“, zusammen mit der Producerin Kerit. Mit dem Song würdigen die beiden Künstlerinnen die US-amerikanische Aktivistin und Feministin Kimberlé Crenshaw: Sie etablierte den Hashtag #sayhername, um auf die Ermordungen Schwarzer Frauen durch US-amerikanische Polizist*innen aufmerksam zu machen und dagegen zu protestieren. Sie kämpft gegen ein Vergessen der zahlreichen Opfer, die in Polizeieinsätzen ihr Leben lassen oder Gewalt erfahren mussten. Auf einem von Breezy eingesungenen Sample von Destiny’s Childs „Say my name“ wiederholt Kerit den Hashtag im Loop, um seine Dringlichkeit zu verdeutlichen:

„Say her name, say her name / when no one is around you / not because you have to / better say her name. / You actin‘ kinda shady, when you kill a lady / better say her name.“

Die 21-jährige Produzentin und Filmemacherin Kerit und Musikerin Breezy lernten sich auf einer Jam auf dem Tempelhofer Feld kennen. Nachdem sie stundenlang zusammen Musikvideos schauten und einen künstlerischen Draht zueinander knüpften, schickte Breezy das Sample von „Say my name“ an Kerit – und bekam kurzerhand das Endergebnis „#sayhername“ zurück.

 

Hier findet ihr die Single auf den Streamingdiensten:
Spotify: 
https://spoti.fi/3pLrWcC
Deezer: https://bit.ly/3cz8XMJ
Amazon Music: https://amzn.to/3cATaNz
Apple Music: https://apple.co/3gp6rtR
Bandcamp: https://bit.ly/3xb8bgU

Über Breezys Album „Schwarzfahren“
Auf ihrem neuen Album “Schwarzfahren”, das am 2. Juli 2021 erscheint, vereint die Rapperin und Produzentin Breezy queere und Schwarze Künstler*innen aus Berlin zu einem afrofuturistischen Mosaik, quer durch das Gender-Spektrum. Ausgelöst durch die internationalen Black Lives Matter-Proteste im Sommer 2020 hatte Breezy das Gefühl, „like there were so many divisions among the Black community that we would never get on the same page, and that Black women and Black queer people especially were being left the most vulnerable.”

Diese Marginalisierung in einer so globalen und wichtigen Bewegung führte zum Konzept des Albums: eine gemeinsame Plattform für die verschiedenen Lebensrealitäten Schwarzer und queerer Musiker*innen. So kollaborieren die talentierte Bassistin Natalie Greffel, die Dichterin und Sängerin okcandice und der Dichter und Sänger ys4jd auf „Decomposition“. Derweil bringt Nasheeka mit der elektronischen Afro-Futurismus-Hymne „Decolonize and Moisturize“ das Haus zum Beben und Lyrikerin Arielle Cottingham verkörpert in „The Berlin Poem“ den Geist der Stadt. Die Features der diversen Künstler*innen lassen ein wunderschönes Kaleidoskop aus Rap, Gesang und Poesie entstehen. Breezy hat als Producerin bei allen Songs ihre Finger im Spiel und mischt auch eigene Solotracks unter die zahlreichen Kollaborationen.

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