Ein Jahr nach ihrer Hauptstadt-Hymne „Berlin“ meldet sich Yetundey mit neuem Material zurück. Ihre neue Single „No Vex“ behandelt die sogenannten First World Problems ihres Lebens. Der leere Handyakku, die unendliche Warteschleife am Telefon, aber auch Fremde, die der Rapperin ungefragt in die Haare fassen. Mit mehreren Mantras in Pigeon English und Yoruba – „Cool U Tempa“, „Fara Bale“, „No Vex“ beschwichtigt sich die Wahl-Berlinerin selbst: „Bleib ruhig“. Und bricht dann doch in einen waschechten verbalen Riot auf dem von Pitota und Cara Muru produzierten Afropop-Beat aus – natürlich mit einer ordentlichen Portion Augenzwinkern.

Humoristische und überspitzte multilinguale Lyrics sind das Markenzeichen von Yetundey, die sich seit jeher zwischen Rap, Afrotrap, Pop und zahlreichen weiteren musikalischen Einflüssen bewegt. „Keine Schublade ist groß genug für ihren In- und Output“ schreibt Noizz.de über die Berliner Rapperin. Mit ihrer 2018 veröffentlichten Debüt-EP „See No Evil“ brachte sich die aus Leipzigstammende Künstlerin mit nigerianischen und französischen Wurzeln auf die internationale Rap-Landkarte. Sie rappt, singt, produziert, tanzt und gestaltet ihre Musikvideos selbst. Ob mit brachialen Trap-Parts im nächtlichen Hauptstadtfieber auf „Berlin“, als „Terrorist“ der Reimtechnik mit atemberaubenden Doubletime-Parts, selbstironische „YeYe from Africa“ oder sinnliche „Djinn“ des Tribal HipHop – Yetundey ist ein von Energie nur so übersprudelndes Überraschungspaket und hat dabei eine klare künstlerische Vision: Mit Positivität und Witz, laut und provokant erobert die Rapperin jede Bühne. Dazu hat die Musikerin bereits mehrere weitere Single-Veröffentlichungen in Planung, auf die ihr euch in diesem Jahr freuen könnt.

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