Der experimental Rap Artist Peat veröffentlicht das Livesession-Video zu seinem Song „Der Unterschied zwischen Dürfen und der Bedachtheit des Könnens“. Der Track erschien bereits im Frühjahr 2021 auf dem zweiten Album des Künstlers und wird nun mithilfe der Livesession erstmals visuell unterlegt. Bis zum Ende des Jahres veröffentlicht Peat monatlich eine selbstproduzierte Livesession bereits erschienener Songs auf YouTube, um sich nach seinen ersten beiden Studioalben nun auch als Live-Artist zu behaupten.

„Als ob mir dieser ganze Müll so wenig wert wär‘ / Es ist ein schmaler Grat zwischen Soziopathie und Selfcare“

Im Vergleich zu seinen sonst oftmals mehrschichtigen Lyrics mit viel Interpretationsspielraum bezieht Peat auf „Der Unterschied zwischen Dürfen und der Bedachtheit des Könnens“ klar Stellung, wenn es um die Frage geht, was man im Sinne der Kunstfreiheit eigentlich sagen darf und was nicht. Für den Aachener Künstler steht fest: „Alles ist Kunst, aber nichts ist kein Problem“. Natürlich darf man in der Kunst alles tun und sagen – die Frage, die sich für Peat stellt, ist aber, inwieweit man das auch tatsächlich tun will, oder ob man gewisse Wörter, Floskeln und Narrative nicht lieber freiwillig aus seinem Wortschatz streicht. Dabei hebt Peat nicht mahnend den Zeigefinger, sondern reflektiert seine eigene Sensibilisierung.

Hier findet ihr die Livesession auf YouTube: https://youtu.be/xAL-ySP5XTo

Mit „Der Unterschied zwischen Dürfen und der Bedachtheit des Könnens“ veröffentlicht Peat die erste von fünf Livesessions. Während der Pandemie releaste der experimental Rap-Artist seine ersten beiden Alben, dementsprechend rar waren seine Auftritts-Chancen. Mit den anstehenden fünf Sessions beweist Peat nun, dass in ihm mehr steckt als ein Studio-Musiker, der sich mit Producing und Effekten auskennt.

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