Die Kölner Rapperin Leila Akinyi feiert heute das Release ihrer neuen Single „Online“ inklusive Musikvideo und droppt damit die erste Auskopplung aus Volume II ihrer konzeptionellen EP-Trilogie „Slumdog“. Diese erscheint am 7. Oktober 2022. Nachdem die vier Tracks von „Slumdog Volume I“ eher um Leila Akinyis Vergangenheit zirkulierten, widmet sich die Künstlerin auf Volume II und insbesondere mit der Single „Online“ ihrer gegenwärtigen Lebensrealität: „Es heißt ‚Fressen oder gefressen werden’/ Was glaubst Du, wie viel ich bereits gefressen habe?“. 
Basierend auf ihren persönlichen Erfahrungen als Schwarze Frau in dieser weißen Dominanzgesellschaft, den damit verbundenen Emotionen und historisch gewachsenen (mentalen) Wunden, erhebt die vielseitige Musikerin ihre Stimme, um dieser allgegenwärtigen Gewalt gegen die Schwarze Community etwas entgegenzusetzen.

„Jeder Tag ist ein neuer Kampf, ein neuer Krieg, der am Abend, wenn man die Augen schließt, endet, aber am nächsten Morgen, sobald man sie wieder öffnet, eben auch weitergeht. ‚Online‘ beschreibt diesen Zustand… depressiv, leicht düster… immer auf der Hut!“
– Leila Akinyi zur Single „Online“

 

Hier könnt ihr „Online“ ab sofort streamen und downloaden:

Spotify: https://spoti.fi/3LlFO81
Apple Music: https://apple.co/3eNGJ4R
Deezer: https://bit.ly/3eJs4Yq
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Passend zum sphärischen, leicht düsteren Beat von Loy Beatz sowie den ausdrucksstarken Lyrics, die Leila Akinyi mit ihrem einzigartigen Flow spittet, kommt auch das zugehörige Musikvideo wortwörtlich bildgewaltig daher: So entführt die Künstlerin in ihre (Gedanken-)Welt als Schwarze Frau. Diese ist gleichermaßen von zermürbenden und schmerzhaften Erinnerungen, Lebensmüdigkeit und Überdruss der eigenen Lebensrealität gegenüber geprägt wie auch vom starken Bewusstsein, sich bedingungslos dem Kampf für mehr Gerechtigkeit widmen zu wollen: „Du wirst seh’n, wir sind hier menschlich bestraft./ Überlebe den Tag, Leben ist hart./ Das Leben hier zwingt manche zur Tat“. Klischees und Vorurteile, die immerwährend auf ihre Schwestern, Brüder und sie selbst wie Pfeile einprasseln, fängt die Rapperin ab und schießt mit toughen Lines und ungeschönten Einblicken in ihr Innerstes zurück. Nicht ohne Grund gilt Leila Akinyi – sowohl im Rap-Game als auch im Alltag – als starke Persönlichkeit, die sich unter keinen Umständen ihren Mund verbieten lässt. Mit berechtigter Wut stellt sie sich widerständig gegen jegliche Form von Ignoranz, Hass und Diskriminierung.

Die exklusive Videopremiere von „Online“ findet heute um 12 Uhr auf dem YouTube-Channel von Leila Akinyi statt.

Trailer zum Video findet ihr hier.

 

Über Leila Akinyi
Mit der Single „Afro Spartana legt Leila Akinyi 2016 ein Debüt der Extraklasse hin und lässt direkt durchblicken, mit was für einer Ausnahmekünstlerin es die deutsche Rap-Landschaft künftig zu tun hat: Furchtlos, direkt und mit klarer Haltung ebnet sich die in Mombasa geborene und in Köln aufgewachsene Sängerin und Rapperin ihren Weg. Dabei hypnotisiert sie mit ihrer Stimme und ihrem Charme gleichermaßen wie mit ihrer starken Attitüde und Message. Mit drei EPs, 14 Video-Singles, unzähligen Auftritten sowie mehren Kollaborationen mit Künstler*innen aus Zentralamerika, Afrika und Europa (unter anderem mit Megaloh, MoTrip, Chima Ede, Akua Naru oder Amewu), begeistert sie nicht nur das deutschsprachige Publikum, sondern baut sich eine immer größer werdende Fanbase auf. Musikalisch ist Leila Akinyi dabei vielseitig unterwegs und verbindet gekonnt Rap, Soul, R&B, Dancehall sowie Afrobeats in ihren Tunes. Das Ergebnis sind eingängige Banger, in denen sie ohne Zurückhaltung über Frauenfeindlichkeit und Sexismus, Rassismus und Unterdrückung, transkulturelle Solidarität sowie postidentitäre Selbstermächtigung rappt. Eines ist dabei klar: Leila Akinyi steht für Empowerment und Widerständigkeit von Kopf bis Fuß – und das beweist sie 2022 auch auf ihrer „Slumdog“-Trilogie!

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