Heute veröffentlicht der Marburger Songwriter, Rapper und Produzent Odd John sein Debütalbum „Schlecht“ über das independent Label Weltgast. Ob der Künstler wirklich Für’s Scheitern zu gut, für den Ruhm zu schlecht“ istbeweist sein erster Longplayer auf neun (überwiegend selbst produzierten) Songs, die dazu einladen, immer tiefer in seinen Werken graben und letztlich auch versinken zu wollen.

Ihr findet „Schlecht“ ab heute bei allen Streaminganbietern:
Spotify: https://spoti.fi/3x5Uhhs
Apple Music: https://music.apple.com/de/album/schlecht/1595606134
Amazon Music: https://amzn.to/32hUqmv
Tidal: tidal.com/browse/album/205255332
Deezer: https://deezer.page.link/qDheFTrQfd1N5dAz8

Egal ob das eigene „Lost“ sein in der Welt, die ihn umgebende gesellschaftliche „Dystopie“ oder die Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten auf „Stirb so, dass es alle wissen wollen“ – Odd John gelingt es, persönliche Kriege und Existenzkrisen in experimentelle und warme Sounds zu verpacken, die aus der Deutschrap-Masse meilenweit hervorstechen. Sowohl die Auseinandersetzung mit den eigenen Schwierigkeiten („HMB“, „Nights“), als auch die mit zwischenmenschlichen Beziehungen („Hate/Love“), finden bei Odd John allesamt ein entsprechendes Bedroom-Soundgewand, dass die überwiegend pessimistischen und negativen Gedanken zugleich doch wohltuend klingen lässt. Zwischen all den Zweifeln und Sorgen klingen aber auch die positiven, beruhigenden Aspekte hindurch: „Leb so, dass Friends in der Therapiesession wenn dann nur positiv über dich sprechen“, motiviert Odd John beispielsweise auf „HMB“ und auch das Outro „Was Ruhiges“ erweist seinem Namen alle Ehre.

Durch seine eigene Produktion gelingt es Odd John hörbar, jeden Song zu einem Gesamtwerk zu machen und damit einen Meilenstein zu setzen, der für Deutschrap und -pop 2021 überwiegend noch nach Zukunftsmusik klingt. Unterstützt wurde Odd John für sein Debütalbum lediglich durch die Mithilfe des Produzenten mrbx („Hate/Love“) und einen Instrumental des Frankfurter Beatbastlers Jakepot („HMB“).

Tracklist „Schlecht“:
1. Schlecht/Anders
2. Lost
3. Achso
4. Nights
5. Stirb so, dass es alle wissen wollen (Angst)
6. Dystopie
7. HMB (feat. Jakepot)
8. Hate/Love (feat. Bambus & mrbx)
9. Was Ruhiges

Über Odd John:
Seit mittlerweile fast zehn Jahren kreiert Odd John in seinem Bedroom-Studio Popmusik und Rap-Tracks, die weit über Genre-Grenzen hinausgehen. Mit etwa 16 Jahren begann der Marburger, sich von elektronischer Musik und ihren Möglichkeiten faszinieren zu lassen. Odd John erlernte autodidaktisch das Produzieren und begann schnell, die eigenen Instrumentals um Vocalspuren zu ergänzen. Diverse Singles später folgte die „Future Cool Kid“-Playlist (2018) – und ab hier sollte es für den mittlerweile 27-Jährigen erst richtig losgehen. 2019 spielt Odd John gleich mehrere Supportshows auf der „Orsons Island“ Tour der Orsons, im Anschluss an diese Tour folgen die EPs „Frust“ (2019) und „Healing“ (2020). Als Katalysator seiner Gefühle dienend, verzichtet Odd Johns Musik auf einfache, altbekannte Strukturen und Muster. Seine Instrumentals sind verwoben und bis ins letzte Detail bewusst arrangiert, seine Zeilen versiert kryptisch geschrieben – und doch schafft es der Ausnahmekünstler, durch das Thematisieren intimster Gefühle nahbar zu bleiben.

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