Heute erscheinet die Debüt-EP von Mino Riot mit dem Titel „Vol 1“, der kaum passender sein könnte – denn die Rapperin aus Saarbrücken legt gerade erst los. „Vol 1“ erscheint in feinster DIY-Manier und zeigt auf fünf Tracks die verschiedenen Facetten der Newcomerin. Mino Riot gibt mit der EP nicht nur den Startschuss für ihre musikalische Laufbahn, sie liefert außerdem ein Release, dass die Rap-Szene bitter nötig hat: Songs über große Gefühle und Ängste, die sich nicht scheuen, offen verletzlich und schonungslos ehrlich zu sein.

„Das innere Kind / das Leben, der Sinn / der Mond und die Nacht und die Kritikerin „
– Mino Riot („Königin Lagertha“)
Dabei bleibt die queerfeministische Künstlerin lyrisch stets auf höchstem Niveau und schafft mit der emotionalen Ambivalenz aus sanft („soft“) und mutig („brave“) eine ganz eigene Ästhetik. Gütig sein mit sich selbst („Darf sein“ feat. Sookee), Versagensängste („Intro“) und der unerbittliche Kampf gegen das Patriarchat („Riot ist Liebe“ feat. Mona) – darum geht es auf „Vol 1“. Mino Riots Songs laden dazu ein, sich gesehen und zugehörig zu fühlen und mit Selbstzweifeln nicht alleine zu sein.

Die „Vol 1“-EP ist ab sofort auf den Streaming-Diensten verfügbar:
Spotify: https://spoti.fi/3n4VvV2
Deezer: https://bit.ly/3tDYwho
Apple Music: https://apple.co/3arGE1S

Hier gibt es außerdem eine limitierte Auflage von „Vol 1“ auf Tape (limitierte Auflage).

Tracklist:
1. Intro
2. Riot ist Liebe feat. Mona
3. Sanftstark
4. Darf sein feat. Sookee
5. Königin Lagertha

Für Mino Riot ist Musik mehr als nur Ausdrucksmittel. Sie will Räume schaffen und Synergien erzeugen, zugleich kritisiert sie vehement patriarchale Missstände und hört nicht auf, laut zu bleiben. Die Texte der Independent-Rapperin finden sich wieder zwischen Rap und Songwriting, zwischen Utopie und der Angst vor dem Scheitern – zwischen Unsicherheit und Aufstand, zwischen Softness, Mut und purer Wut. Auch die Beats der progressiven Künstlerin beschränken sich nicht auf einen Stil und betten ihre Worte stets auf dem passenden Klangteppich: Mal sanft, mal voller Power – mal zarte Ballade und mal Trap-Banger. Mino Riot möchte lernen zu verlernen und veraltete Strukturen hinterfragen. Hierfür nutzt sie ihre Musik als Werkzeug zum Aufstand. Ein Aufstand für mehr Selbstermächtigung, wohlwollende Strukturen und gemeinsames Wachsen.

Die Rapperin Sookee schreibt über sie:

„Mit Mino Riot verbinde ich vor allem einen Begriff: „Mutausbruch“. Die Rapperin und Aktivistin Mino Riot aus Saarbrücken repräsentiert für mich das, womit ich queerfeministischen Rap lange Jahre verbunden habe: Handgemachte Mucke, Liebe zum politischen Ausdruck, Selbstliebe und Selbstzweifel in gesundem Umfang und DIY wo immer es geht.“

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