Mino Riot feiert mit dem heutigen Release ihr Debüt und stellt sich und ihre Gang mit der Single „Riot ist Liebe“ feat. Mona erstmal vor. Außerdem kündigt sie mit dem Release direkt ihre erste EP „Vol. 1“ für den 21. April 2021 an.

Mino Riot aus Saarbrücken will nicht einfach nur rappen, sie will mit ihrer Musik Safer Spaces schaffen sowie mit Strukturen brechen und macht auf „Riot ist Liebe“ schon mal klar, was Empowerment für sie bedeutet. Auf einem treibenden Beat von pessimist und mit einer brachialen Hook von Sängerin Mona zwischen den Strophen, spittet die queerfeministische Rapperin selbstbewusst, melodisch und technisch sowie lyrisch versiert ihre vielsagenden Verse.

 

„Respektvoll befreit, zum Angriff bereit (…) wir hustlen, wir chillen, wir lieben, wir leiden / wir lassen’s mit Willen, mehr Vielfalt statt Neid / Pass auf, was du sagst – meine Girls sind die tight’sten / du willst uns erklären – wir werden verneinen“

Keine Kompromisse, kein klein machen oder unterkriegen lassen und keine konventionellen Erwartungen mehr, die es vermeintlich zu erfüllen gilt – das wünscht sich die Newcomerin, für die Musik nicht nur kreativer Output, sondern auch Waffe im Kampf gegen das Patriarchat ist.

Hier findet ihr den Track auf den Streaming-Plattformen: https://linktr.ee/riotistliebe

Zum Musikvideo gelangt ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=6S0rytbZcxY&t=61s

Mino Riot will mit ihren Tracks dazu einladen, sich wohl zu fühlen, sich gesehen und zugehörig zu fühlen. Sie will aber auch kritisieren und auf patriarchale Missstände aufmerksam machen. Die Texte der Independent-Rapperin finden ihren Ausdruck zwischen Rap und Songwriting, zwischen Utopie und der Angst vor dem Scheitern – zwischen Unsicherheit und Aufstand, zwischen Softness, Mut und purer Wut. Auch die Beats der progressiven Künstlerin beschränken sich nicht auf einen Stil und betten ihre Worte stets auf dem passenden Klangteppich: Mal sanft, mal voller Power – mal zarte Ballade und mal Trap-Banger. So werden verschiedene Dynamiken kreiert, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Aufstehen auffordern.
Die Rapperin Sookee schreibt über Mino Riot:

„Mit Mino Riot verbinde ich vor allem einen Begriff: „Mutausbruch“. Die Rapperin und Aktivistin Mino Riot aus Saarbrücken repräsentiert für mich das, womit ich queerfeministischen Rap lange Jahre verbunden habe: Handgemachte Mucke, Liebe zum politischen Ausdruck, Selbstliebe und Selbstzweifel in gesundem Umfang und DIY wo immer es geht.“

Mino Riot möchte lernen zu verlernen. Sie will patriarchale Strukturen durchbrechen und Privilegien hinterfragen. Hierfür nutzt sie ihre Musik als Werkzeug zum Aufstand. Ein Aufstand für mehr Selbstermächtigung, für die Sichtbarkeit von Queers und Rioters, für mehr wohlwollende Strukturen und gemeinsames Wachsen. Ihre Debüt-EP „Vol. 1“ erscheint in bester DIY-Manier independent am 21. April 2021.

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