Die Newcomerin Mino Riot veröffentlicht heute ihre neue Single „Darf sein“ feat. Sookee. Der Track ist die zweite Auskopplung ihrer anstehenden Debüt-EP „Vol. 1“, die sie independent am 21. April 2021 releast. Die Rapperin aus Saarbrücken präsentierte erst kürzlich mit „Riot ist Liebe“ ihre erste Single überhaupt und legt nun direkt mit einem überraschenden Feature nach: Sookee, die wohl prägendste Rapperin der queeren Rap-Szene, kündigte 2019 eigentlich ihr Karriere-Ende an – für „Darf sein“ macht sie glücklicherweise eine Ausnahme. Mit einem melancholisch-jazzigen Beateinstieg tauchen die beiden MCs in eine Welt ein, in der alles sein darf und erinnern nicht nur sich selbst, sondern auch die Hörer*innen daran, gütiger mit sich zu sein.

„Sie sagten, du sollst drüber stehen / du hättest nur das eine Leben / missverstanden, ignoriert / bleibt nur die Angst, sie zu verlieren / so achtest du bei jedem Handeln, jedem Schritt, jedem Gedanken / nicht auf die Sonne, nur auf ihre viel zu großen Schatten“

– Mino Riot

Der gemeinsame Track ist eine Ode ans genug sowie gut zu sich sein und erzählt lyrisch versiert auf nahbare und ehrliche Art und Weise von Prozessen mit der eigenen Persönlichkeit und dem Umgang damit. Mino Riot und Sookee erlauben sich, weich und verletzlich zu sein und das als Stärke zu sehen – und fordern alle Selbstzweifler*innen ebenfalls zu dieser Challenge auf.

„Darf sein“ feat. Sookee ist ab sofort auf allen Streaming-Plattformen zu finden:
Spotifyhttps://spoti.fi/2OMViZM
Deezerhttps://bit.ly/38Tt4DD
Apple Musichttps://apple.co/3bWVvCH
Amazon Musichttps://amzn.to/3vEJ5r0

Für Mino Riot ist Musik mehr als nur Ausdrucksmittel. Sie lädt mit ihren Tracks dazu ein, sich wohl zu fühlen, sich gesehen und zugehörig zu fühlen. Zugleich kritisiert sie vehement patriarchale Missstände und hört nicht auf, laut zu bleiben. Die Texte der Independent-Rapperin finden sich wieder zwischen Rap und Songwriting, zwischen Utopie und der Angst vor dem Scheitern – zwischen Unsicherheit und Aufstand, zwischen Softness, Mut und purer Wut. Auch die Beats der progressiven Künstlerin beschränken sich nicht auf einen Stil und betten ihre Worte stets auf dem passenden Klangteppich: Mal sanft, mal voller Power – mal zarte Ballade und mal Trap-Banger. So werden verschiedene Dynamiken kreiert, die auf unterschiedliche Art und Weise zum Aufstehen auffordern.

Sookee schreibt über sie:

„Mit Mino Riot verbinde ich vor allem einen Begriff: „Mutausbruch“. Die Rapperin und Aktivistin Mino Riot aus Saarbrücken repräsentiert für mich das, womit ich queerfeministischen Rap lange Jahre verbunden habe: Handgemachte Mucke, Liebe zum politischen Ausdruck, Selbstliebe und Selbstzweifel in gesundem Umfang und DIY wo immer es geht.“

Mino Riot möchte lernen zu verlernen. Sie will veraltete Strukturen durchbrechen und Privilegien hinterfragen. Hierfür nutzt sie ihre Musik als Werkzeug zum Aufstand. Ein Aufstand für mehr Selbstermächtigung, für die Sichtbarkeit von Queers und Rioters, für mehr wohlwollende Strukturen und gemeinsames Wachsen. Ihre Debüt-EP „Vol. 1“ erscheint in bester DIY-Manier independent am 21. April 2021.

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