Der Berliner Rapper Kong veröffentlicht am 11. Dezember sein neues Album „Renegat“ sowie eine gleichnamige Modekollektion, die T-Shirts, Hoodys, College-Jacken sowie Caps umfassen wird. Die neun Tracks starke LP erscheint als limitierte Auflage von 300 Stück als CD sowie digital mit Produktionen von HawkOne und Vecz. Selbstverständlich unterstütze ich ihn bei der Pressearbeit.

Renegat, der. Abtrünniger. Derjenige, der von einem vorherrschenden Glauben oder einer Ideologie abweicht. Für sein Album schlüpft Kong in die Rolle eines solchen Renegats und hält der politikverdrossenen Gesellschaft den Spiegel vor das gelangweilte Gesicht. Mit bewusst überspitzten Darstellungen, auch in visueller Form, schafft der Musiker ein Paradoxon: Die Hilflosigkeit, derer sich viele im Angesicht der weltpolitischen Lage ausgesetzt fühlen, wird als radikale Antihaltung in Szene gesetzt. Kurz, eine Bildwelt, die assoziativ dem Gangsta-Rap zugehörig ist, aber die Tür öffnet zu sozialkritischen Texten in der Tradition des Conscious Raps.

>Kong fasst die Quintessenz des Projektes wie folgt zusammen:
„Der Renegat steht für Empathie, Menschlichkeit, Mut und Stärke. Jeder hat einen Renegat in sich, nur prasselt in dieser schnelllebigen Zeit so viel Input auf uns nieder, dass dies immer mehr in Vergessenheit gerät.“
Der 1990 im polnischen Kolberg geborene Kong lebt seit 1995 in Berlin bzw. im Berliner Umland. Mit zwölf Jahren kommt er mit der hiesigen Graffiti-Szene in Berührung, nur kurze Zeit später beginnt er zu rappen. Einen ersten Hype feiert der Artist durch seine Erfolge als MC und Producer bei der Battle-Veranstaltungsreihe Rap am Mittwoch, konzentriert sich im Anschluss jedoch in erster Linie auf sein Modelabel Tonklamotten und die Produktion von Beats im eigenen Home-Studio. Seit 2015 engagiert er sich mit der Gruppierung „Berlin gegen Hass – Berlin für Toleranz“ aktiv gegen Ausländer- und Flüchtlingsfeindlichkeit.

Kong auf Facebook: https://www.facebook.com/kong030
TONklamotten auf Facebook: https://www.facebook.com/tonklamotten/

Bild: Jane Verhufen

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