heute veröffentlicht der Leipziger Rapper und Buchautor Johnny Katharsisseine neue Single „Schnaps“ und gewährt damit den letzten Einblick in sein kommendes Album „Nostromo“, welches am 29. Januar auf Vinyl und digital erscheint. Als Opener stimmt „Schnaps“ das Album mit einer eingängigen Beatkulisse des Leipziger Producers HeMightBe an und stellt ein zentrales Thema in den Vordergrund: Das Dilemma trotz Alternativlosigkeit und Rechtsruck in der Kleinstadt, nicht tatenlos in die nächste Metropole abzuhauen. Doch statt gesellschaftlicher Analyse, erschafft Johnny Katharsis einen sprachlich intensiven Dialog, welchen er mit persönlichen Erinnerungen und Gedanken füllt.

Ihr könnt „Schnaps“ ab sofort auf allen Streamingplattformen anhören:
https://orcd.co/schnaps

Mit „Nostromo“ veröffentlicht Johnny Katharsis bereits seinen zwölften Longplayer und setzt damit seine mehr als zehnjährige Leidenschaft für HipHop fort. Neben Alben, wie „1989“ oder „Stadt aus Eisen“, machte er als Solo-Künstler auf sich aufmerksam und definierte zusammen mit seiner ersten und einzigen Crew, den Funkverteidigern, das Soundbild von samplelastigem Deutsch-Rap neu. Aus Leipzigs Untergrund mischt er nicht nur frische Vinyls unter die Leute, sondern veröffentlicht auch – unter seinem bürgerlichen Namen John Sauter – Hörstücke, Gedichte und Beiträge in Literaturzeitschriften. Mit dem Release seines zweiten Buches „Zone“ (erscheint bei Edition Azur / Voland & Quist) wird er im Frühjahr 2021 ein weiteres Stück seiner phantastischen Welt präsentieren.

„Nostromo“ ist eine Verbindung dieser Welten. Hier trifft Straßenrap auf Lyrik und Kurzgeschichte, abgeschmeckt mit einer großzügigen Prise Punk. Bei der LP handelt es sich um die zweite Zusammenarbeit mit dem Leipziger
Producer HeMightBe
, dessen treibende Beats perfekt mit der lyrischen Welt von Johnny Katharsis harmonieren. Die brachial gespitteten Lines auf seinen Platten sind nie Selbstzweck, sondern transportieren das Gefühl eines Auf-und Weiterwachsens zwischen Randgebiet, Plattenbau, Autobahnzubringer und Stranden vorm Späti in seinem Leipziger
Lieblingsviertel Connewitz. „Nostromo“ überzeugt mit lyrischer Rarität und bretterndem Flow – und wagt eine einzigartige Symbiose aus Rap, Punk und zeitgenössischer Literatur.

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