der Leipziger Rapper und Funkverteidiger Johnny Katharsis veröffentlicht heute das Musikvideo seiner Single „Schnaps“ – kurz bevor sein neues Album „Nostromo“ am Freitag, den 29. Januar, erscheint.

„Schnaps“ stimmt nicht nur eine Hymne für durchzechte Sommernächte, bis die ersten Sonnenstrahlen aufblitzen, an – mit dem Song stellt der im Erzgebirge aufgewachsene Rapper ein zentrales Thema in den Fokus: das Dilemma trotz Alternativlosigkeit und Rechtsruck in der Kleinstadt, nicht tatenlos in die nächste Metropole abzuhauen. Statt falscher Nostalgie und Gesellschaftsanalye verpackt er seine Erinnerungen um das innere Zewürfnisin einen musikalischen Dialog – in den er mit keinem anderen, als sich selbst, tritt.

Das hochwertig produzierte Musikvideo findet ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=_3gQr2qfI3k
Ihr könnt „Schnaps“ ab sofort auf allen Streamingplattformen anhören:
https://orcd.co/schnaps
Mit „Nostromo“ veröffentlicht Johnny Katharsis bereits seinen zwölften Longplayer und setzt damit seine mehr als zehnjährige Leidenschaft für HipHop fort. Neben Alben, wie „1989“ oder „Stadt aus Eisen“, machte er als Solo-Künstler auf sich aufmerksam und definierte zusammen mit seiner ersten und einzigen Crew, den Funkverteidigern, das Soundbild von samplelastigem Deutsch-Rap neu. Aus Leipzigs Untergrund mischt er nicht nur frische Vinyls unter die Leute, sondern veröffentlicht auch – unter seinem bürgerlichen Namen John Sauter – Hörstücke, Gedichte und Beiträge in Literaturzeitschriften. Mit dem Release seines zweiten Buches „Zone“ (erscheint bei Edition Azur / Voland & Quist) wird er im Frühjahr 2021 ein weiteres Stück seiner phantastischen Welt präsentieren.

„Nostromo“ ist eine Verbindung dieser Welten. Hier trifft Straßenrap auf Lyrik und Kurzgeschichten, abgeschmeckt mit einer großzügigen Prise Punk und Rebellion. Bei der LP handelt es sich um die zweite Zusammenarbeit mit dem
Leipziger Producer HeMightBe, dessen treibende Beats perfekt mit der lyrischen Welt von Johnny Katharsis harmonieren. Die brachial gespitteten Lines auf seinen Platten sind nie Selbstzweck, sondern transportieren das Gefühl eines Auf-und Weiterwachsens zwischen Randgebiet, Plattenbau, Autobahnzubringer sowie dem Stranden vorm Späti in seinem Leipziger Lieblingsviertel Connewitz. „Nostromo“ überzeugt mit lyrischer Rarität und bretterndem Flow – und wagt eine einzigartige Symbiose aus Rap, Punk und zeitgenössischer Literatur.

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