„Ich bin am Recorden, bin am Schreiben, bin am Singen und dadurch fühle ich mich lebendig“ – die Künstlerin Toni Strange nutzt die Musik nicht nur als Therapie für sich selbst, sie lässt auch alle anderen, die wollen, daran teilhaben. „Doppelte Dosis“ heißt ihre neue EP, die heute über das independent Label Weltgast erscheint und intime Einblicke in das Leben der Künstlerin gewährt. Auf sechs Tracks gibt die nahe Nürnberg lebende Musikerin einen Einblick in Depression, Liebe, Sexualität und chronische Erschöpfung. Mal lasziv und erotisch, mal hoffnungs- und kraftlos behandelt Toni Strange auf „Doppelte Dosis“ intimste Gefühlszustände und trägt somit zur Enttabuisierung dieser wichtigen Themen bei. Zusätzlich zur digitalen Veröffentlichung der EP erscheint auf YouTube außerdem ein Lyricsvideo zum gleichnamigen Track „Doppelte Dosis“, in dem die niedergeschriebenen Lyrics durch die Gegenüberstellung zu unterschiedlichen Kunstwerken an zusätzlicher Bedeutung gewinnen.
„‚Doppelte Dosis‘ ist das Konzentrat einer der härtesten Herausforderungen, die ich bisher erlebt habe. Das zu teilen, ist etwas sehr persönliches und bedeutet mir unglaublich viel. Ich hoffe, dass sich andere darin wiederfinden können und daraus Hoffnung und Kraft schöpfen können.“
– Toni Strange über „Doppelte Dosis“

Hier könnt ihr euch „Doppelte Dosis“ auf den Streamingdiensten anhören:
Spotify: https://spoti.fi/3fznhK1
Apple Music: https://apple.co/3DAz8j4
Amazon Music: https://amzn.to/3zKKaRs
Deezer: https://bit.ly/3E9U4it
TIDAL: https://tidal.com/browse/album/255554461

 

Mit dem Fokustrack “Doppelte Dosis” eröffnet Toni Strange ihre neue EP düster sowie erotisch und gibt damit einen greifbaren Einstieg in das sechs Track starke Release. Bereits auf dem ersten Song macht die im Fichtelgebirge ansässige Künstlerin deutlich: “Am Ende geht alles vorbei”. Doch was vor dem Ende noch auf Toni Strange wartet, sind Liebe auf Zeit, schnelle Atmung und eine “doppelte Dosis” Dopamin. Auf einem atmosphärischen und soften Beat-Teppich platziert die Künstlerin lasziv gestöhnte Background-Vocals und versierte Lyrics, die auf emotionale wie körperliche Nähe und “noch ein bisschen Zeit” hoffen. So steht der Fokustrack mit seinem Wunsch, den Dopaminrausch der intensiven Affäre zu verlängern, stellvertretend für die übrigen Songs auf “Doppelte Dosis”: Auf der einen Seite die schmerzhafte Auseinandersetzung mit chronischer Erschöpfung und Depression („Was war“, „Am Leben“), auf der anderen Seite die Sehnsucht nach Lebendigkeit in Form von echten Gefühlen und körperlicher Nähe („Doppelte Dosis“, „Letzter Tag“) – doppelte Dosis von allem eben. Manch eine:r mag in diesen paradoxen Gefühlen ertrinken, andere finden ihren Weg mit dem Schmerz umzugehen – für Toni Strange ist es die Musik.

Hier könnt ihr euch das Lyricvideo zur Fokussingle „Doppelte Dosis“ auf YouTube ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=Pjh6Z2XVimA

Das Lyricvideo zur Single „Doppelte Dosis“ verknüpft die intimen Textzeilen und gestöhnte Background-Vocals mit Kunstwerken verschiedenster Epochen, die allesamt durch einen schwarz-weiß und Negativ-Look zusammengehalten werden. Mythologische Figuren, Situationen der Zweisamkeit und Kampf-Szenarien reihen sich zu dem Beat von Produzent Jakso aneinander und erweitern den Track um eine bildliche Ebene, die auch nach mehrmaligem Betrachten noch Interpretationsspielraum bietet. Für das Video verantwortlich ist der Digital Creator Indra Leonhard Frings.

Tracklist „Doppelte Dosis:

1. Doppelte Dosis
2. Letzter Tag
3. Was War
4. Am Leben
5. Lowrider
6. Outro

Über Toni Strange:
Bis 2019 veröffentlicht Toni Strange mit „Gefühle“ (2017) und „Lust und Liebe“ (2019) ihre ersten Releases, bevor es still um sie wird. 2022 meldet sie sich wieder zu Wort: In den vergangenen Jahren erkrankt sie neben ihrer langjährigen Depression zusätzlich an einer chronischen Erschöpfung, die ihren Alltag zur Herausforderung werden lässt. Um sich selbst zu schonen, zieht Toni Strange von Berlin ins abgelegene Fichtelgebirge, wo sie sich auf ihren Körper und ihre Psyche konzentrieren kann. Allein in einem Dachgeschosszimmer auf dem Land nimmt sie in kleinen Schritten ihre neue EP „Doppelte Dosis“ auf, die nicht nur mit eindringlichen Zeilen, sondern auch einem außergewöhnlichen Soundbild zwischen HipHop und alternativer Pop-Musik überzeugt. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, thematisiert sie in ihren Tracks Krankheiten und Sexualität – damit bricht sie nicht nur Tabus, sie schafft sich selbst auch einen kreativen Ausdruck, der mittlerweile überlebenswichtig für sie geworden ist.

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