Die Hamburger Rapperin, Sängerin und Producerin Finna veröffentlicht heute ihr Debütalbum „Zartcore“ über das Label Audiolith. Neben den 13 starken Tracks erscheint zudem ein emotionales Musikvideo der Fokussingle „VDAZV“ (Verlier die Angst, zu verlieren). Berührend ehrlich spricht Finna auf dem Song über ihren Struggle mit Selbstzweifeln und die stetige Angst vor dem Scheitern. Mit ihrer gewaltigen Gesangsstimme und tiefgehenden Zeilen befreit sie sich jedoch aus der Gedankenspirale und betont, wie wichtig Fehler für die eigene Entwicklung sind. Damit gelingt der Rapperin, wie auch auf den anderen Songs des Albums, ein empowerndes Statement: Immer wieder beleuchtet sie düstere Gedanken und schmerzende Emotionen, um aufzuzeigen, dass alles davon valide und berechtigt ist – und wir vor allem nicht alleine damit sind. So schöpft sie aus ihrer Verletzlichkeit gleichzeitig ihre größten Stärken.

Hier findet ihr das von Arvid Wünsch produzierte Musikvideo von „VDAZV“, in dem Finna außen wie innen ihre Hüllen fallen lässt und zu sich selbst steht: https://youtu.be/utsusxD2h5k

Die zentrale Message des Albums steckt bereits im Titel: „Zartcore“ – das ist Finnas Aufruf zu radikaler Softness und Sensibilität. Auf 13 Tracks beweist die multitalentierte Künstlerin, dass Schwäche zeigen oft die größte Stärke braucht und lässt Mythen über emotionslose Coolness und Hartsein hinter sich. Stattdessen feiert sie ihre zarten Seiten und erschafft damit ein Plädoyer für die Liebe zu anderen und zu sich selbst. Diese Selbstliebe bedeutet bei Finna vor allem für sich selbst einzustehen: Gesellschaftliche Erwartungen und Normen, die an sie als „Mudda“, an ihren Körper („Overscheiß“), ihre Persönlichkeit („Zartcore“) oder ihre Sexualität („Slutpride“) herangetragen werden, weist sie mit selbstbewussten Flows und Punchlines von sich. Doch nicht nur als Rapperin stellt sie ihre Skills unter Beweis. Auch bei den Beats hatte Finna ihre Finger im Spiel und produzierte in gemeinsamer Arbeit mit Beatmaker Spoke (Slomo Studio) sowie einige der Tracks komplett selbst. So kreiert Finna musikalisch wie auch inhaltlich ein persönliches, aktivistisches D.I.Y.- Werk voller Tiefe und Zartheit.

Hier könnt ihr „Zartcore“ ab sofort streamen: https://audiolith.lnk.to/al342

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