Am 22. Juli veröffentlichen die Rapperinnen Liser und Taby Pilgrim ihr gemeinsames Konzeptalbum „ja“ und somit auch das Staffelfinale der humoristischen Miniserie über zwei aufstrebende Newcomerinnen im Musikbusiness. Das große Finale ihres multimedialen Projekts feiern die Rapperinnen mit dem letzten Teil „Das kann ja gar nicht“, bestehend aus einem Musikvideo zur gleichnamigen Single sowie einer Mockumentary-Folge.

Das Staffelfinale der Mockumentary schließen die beiden talking Heads mit einer zufriedenen Erkenntnis ab: Auf ihrer Reise in den letzten Wochen haben sie viel über das Business dazu gelernt, neue Meilensteine erreicht und außerdem gemerkt, dass es okay ist, nicht von allen gefeiert und geliebt zu werden. Doch mit diesem herzergreifenden Happy End soll es nicht zu Ende gehen – stattdessen lüften sie noch das dunkle Geheimnis ihres Managers und blicken hinter die Maskerade dieses fragwürdigen Typen.
Hier findet ihr das Staffelfinale und Musikvideo von
„Das kann ja gar nicht“:

https://youtu.be/CJDfaQ0iuGA

In der Playlist könnt ihr euch alle sieben Folgen der Mockumentary ansehen: https://bit.ly/3ROcN81

„Eine weibliche Stimme und bisschen Melodie – das kann ja gar kein Rap sein, hahahahaha“ – auf dem Song „Das kann ja gar nicht“ greifen Liser und Taby Pilgrim unkreative Beleidigungen auf, die sie selbst schon unter vielen ihrer Musikvideos lesen mussten. Selbsternannten HipHop-Experten, die in der Regel selbst keinen sinnvollen Reim aufs Papier kriegen, nehmen sie damit den Wind aus den Segeln. So feiern die Künstlerinnen mit dem Song das große Finale ihres Albums und beweisen mit starken Punchlines, einprägsamen Melodien und virtuosen Flows endgültig, dass die Diskussion über ‚Frauen und Rap‘ in die HipHop-Archive verbannt gehört.

Hier könnt ihr das ganze Album „ja“ inklusive der neuen Single „Das kann ja gar nicht“ ab sofort streamen:
Spotify: https://spoti.fi/3yW80IZ
Deezer: https://bit.ly/3RRnjLE
Apple Music: https://apple.co/3ooJJpS

Das Kollabo-Konzeptalbum „JA“ von Liser und Taby Pilgrim arbeitet ihre persönlichen Erfahrungen als Frauen im Musikbusiness auf. Ohne Absicht auf politischen Content entsteht durch ihre eigene Betroffenheit doch ziemlich viel Gesellschaftskritik und Feminismus: Rants gegen Sexismus, die hiesige Rapszene und cis Männer sind bei der Frage nach ‚Frauen im Rap‘ halt einfach zu erwarten. Die beiden Rapperinnen weisen Internet-Trolle in ihre Schranken, kontextualisieren die Bedeutung von Sexarbeiterinnen für westlichen Wohlstand und schreiben den Sims eine Liebeserklärung. Taby Pilgrims technisch hochwertiger Rapstil in Kombination mit Lisers experimentellen Pop-Einflüssen erschaffen musikalisch ein spannendes und abwechslungsreiches Werk: Auf der Platte schütteln sich Rap und Pop sogar mit Country-Songs die Hände. Eine Mischung, die es so im HipHop vermutlich noch nie gab – dass es diesen Bedarf jedoch existiert, beweisen Liser und Taby Pilgrim mit ihrem gemeinsamen Longplayer „JA“.

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