Es ist zwar noch nicht LitWoch, aber dennoch höchste Zeit für ein wenig neue Musik. Ich bin immer wieder geflashed, wie viele unfassbar gute Künstler*innen es in den Unweiten des Internets zu finden gibt, die völlig an der medialen Aufmerksamkeit vorbei gehen. Zwei dieser Acts sind bei mir gerade dermaßen auf Heavy Rotation, dass ich sie einfach mit euch teilen muss.

SinnGinn

Hier muss ich ein dickstes ShoutOut an Marcus Staiger raussenden, der dieses Video bei einer Veranstaltung auf dem Reeperbahn-Festival zeigte. Am Freitag hatte „Flotus“ von SinnGinn noch nicht mal 10.000 Aufrufe, aktuell scheinen immer mehr Leute mitzubekommen, dass die sudanesische Rapperin das nächste große Ding sein könnte. Afrofuturistic Grunge-Rap wird ihr Stil genannt, und auch wenn ich die Mische des Songs noch nicht ganz on point finde, ist „Flotus“ ein riesiger Hit einer Indie-Künstlerin mit Mission: „All I wanted to do out of this video is to show the beauty of melanin, the strength of women of all ages and races and to make some dopa-ass grunge/rap music. Also to meet Michelle Obama and have some tea with her […]. I made „FLOTUS“ as an homage to my hero Michelle Obama and all the other black, female GOATS of our time and beforehand“. Das Video ist nebenbei eines der besten Musikvideos der Welt. Enjoy it!

OSHUN

Wie lange wollte ich eigentlich schon über OSHUN schreiben? Das afrofuturistische HipHop-/Soul-Duo läuft seit Jahren bei mir auf Heavy Rotation und ist auf internationalem Terrain recht erfolgreich, in Deutschland jedoch noch weitestgehend unbekannt. Erst gestern hat mich der Mashup aus den beiden Songs „That day“ und „The next day“ wieder voll abgeholt und mich daran erinnert, wie unfassbar krass und wunderschön die Musik der beiden Musikerinnen doch ist, bei deren gemeinsamem Schaffen alles so organisch wirkt. Seit 2015 sind die beiden am Start – und ich hoffe, ihre musikalische Reise noch lange verfolgen zu können.


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