Die Rapperin und Wahl-Berlinerin Babsi Tollwut feiert heute Release ihrer EP „RAPISODEN“. Unter sogenannten Repisoden versteht man wiederkehrende beispielhafte Situationen und Stereotype. Im Falle der neuen EP von Babsi Tollwut vorgebracht in Rap-Form. Mit „RAPISODEN“ liefert Babsi Tollwut nicht nur einen würdigen Nachfolger ihres 2019 veröffentlichten Debütalbums „HipHop ist im Arsch“, sondern vor allem auch ein Zeugnis über ihren künstlerischen wie auch musikalischen Reifungsprozess der letzten beiden Jahren. „RAPISODEN“ erscheint mit sechs starken Tracks, die insgesamt ruhiger daherkommen, jedoch mit der für Babsi Tollwut typischen Wut und Schlagfertigkeit.

Hier könnt ihr „RAPISODEN“ ab sofort streamen und downloaden:
Spotify: https://spoti.fi/3bHJEHZ
Apple Music: https://apple.co/3uYD6fL
Bandcamp: https://bit.ly/3eZiuyq
Deezer: https://bit.ly/3whFwq0

„Geschrieben und produziert in 2020, ist „RAPISODEN“ das Ergebnis eines Jahres mit viel Zeit zum Denken und Reflektierten – weniger, um mich von mir selbst abzulenken, als viel eher das Drumherum zu überdenken und zu verarbeiten: Gewalt durch Rechte ist quantitativ wie qualitativ auch für die Allerletzen erkennbar auf einem Höhepunkt. Die HipHop-Szene ist immer noch ein kapitalisierter Männerbund. Das Anfighten im Kleinen wie im Großen geht weiter… Die EP verarbeitet das alles in irgendeiner Form. Wer sich drauf einlässt, kann die Zwischentöne, Metaphern und Querverweise hören.“
– Babsi Tollwut
Tracklist:
1. Wo ich bin, ist der Wind
2. Analyse und Genick
3. Mein Papa
4. Lächeln Lachen Zähne Zeigen
5. Puls in meinen Füßen
6. Stutenbiss und Pferdefuss feat. Plaeikke
In ihrem Selbstverständnis als politische Rapperin, nutzt Babsi Tollwut Rap-Musik als Mittel um auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen („Analyse und Genick“/ „Stutenbiss und Pferdefuss“). Gleichzeitig gewährt sie auf der Platte sehr persönliche Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt („Mein Papa“) zwischen emotionalem Burnout („Puls in meinen Füßen“) sowie feministischen Selbstansprüchen und Aktivismus („Lächeln Lachen Zähne Zeigen“/ „Wind“). Mit „RAPISODEN“ liefert Babsi Tollwut in der für sie charakteristischen BoomBap-Ästhetik sechs ehrliche Tracks, die sich aufgrund des Sounds und der metaphernreichen Sprache perfekt in ihre bisherige Diskografie einreihen. Eine Platte, die gleichermaßen Trost und Hoffnung spendet, insbesondere jedoch Solidarität ausdrückt und zum Handeln motiviert.
Babsi Tollwut versteht sich als Teil einer selbstorganisierten, queer-feministischen und antifaschistischen Musikszene und ist in diesem Kontext seit nunmehr 10 Jahren aktiv.
In der Vergangenheit stand sie bereits mit Acts wie Sookee auf der Bühne und kann jede Menge Live-Erfahrung durch eigene Konzerte, Festivals oder Support-Gigs für sich verzeichnen. Ihre musikalischen Inhalte sind so divers, wie die Erfahrungen, die sie im Leben macht. Ihr Debütalbum „HipHop ist im Arsch“ (2019) erlangte vor allem aufgrund seiner lyrischen Tiefe, Themendichte und musikalischen Leichtigkeit viel Aufmerksamkeit. Mit „RAPISODEN“ knüpft Babsi Tollwut im Jahr 2021 problemlos an dieses Erfolgskonzept an.

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