Rapperin Babsi Tollwut droppt heute ihre neue Single „Stutenbiss und Pferdefuss“ inklusive Lyric-Video. Zusammen mit Plaeikke, aufstrebender Rap-Persönlichkeit aus Leipzig, liefert Babsi Tollwut nicht nur ein musikalisches Statement an die patriarchale HipHop-Szene, sondern auch die zweite Auskopplung ihrer neuen EP „RAPISODEN“, die am 20. Mai 2021 veröffentlicht wird.

Hier könnt ihr „Stutenbiss und Pferdefuss“ ab sofort streamen und downloaden:
Spotify: https://spoti.fi/3tcQI60 
Apple Music: https://apple.co/3uwzMrx
Bandcamp: https://bit.ly/31SWYE8

Mit „Stutenbiss und Pferdefuss“ droppen Babsi Tollwut und Plaeikke einen queerfeministischen, empowernden Rap-Track, auf dem beide MCs auf (teils) humorvolle und zugleich auch abgeklärte Art und Weise die tagtäglichen Attitüden der machistisch, patriarchal strukturierten Rap-Szene an Frauen und Queers im Game adressieren. Visuell wurde das dazugehörige Lyric-Video von der (Tattoo-)Künstlerin Yase Farbextase aus Bremen umgesetzt – DIY von vorne bis hinten.
Das Musikvideo von „Stutenbiss und Pferdefuss“ findet ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=rC1W35fRhio
Über einen für Babsi Tollwuts Sound charakteristischen BoomBap-Beat aus der Hand von J-Beats, appellieren Frau Tollwut und Plaeikke auf knapp vier Minuten für mehr Solidarität und Support untereinander und demonstrieren zugleich ihre musikalische wie auch ideologische Einheit im Kampf gegen das Patriarchat (im HipHop). Als Singleauskopplung der kommenden EP „Rapisoden“, die am 20. Mai erscheinen wird, reiht sich „Stutenbiss und Pferdefuss“ perfekt in Babsi Tollwuts Diskographie ein. Erst 2019 veröffentlichte sie ihr Debütalbum „HipHop ist im Arsch“, auf dem es nicht minder schonungslose Kritik an internalisierten Ismen im Rap sowie der Gesellschaft hagelte.
Über Babsi Tollwut:
Die Wahlberlinerin versteht sich als Teil einer selbstorganisierten, queer-feministisch und antifaschistischen Musikszene und ist in diesem Kontext seit nunmehr 10 Jahren aktiv.
Sexistischen Kommentaren von Hatern und Neidern à la „Für ’ne Frau rappt sie ganz okay und natürlich nervt sie rum mit ihrem Feminismus-Scheiß“, tritt Babsi Tollwut nur mit einem müden Lächeln entgegen. Ihre musikalischen Inhalte sind so divers, wie die Erfahrungen, die sie im Leben macht. Wenn es unangenehm wird, ist Frau Tollwut mit ihrer Musik am Start und spittet schonungslos ihre Bars über gesamtgesellschaftliche Probleme wie Rassismus, Sexismus, Misogynie, Homophobie, aber auch die eigenen Selbstzweifel und Schwächen. Dinge zum Besseren verändern zu wollen, bedeutet manchmal eben auch, unbequem zu werden – und genau das transportiert Babsi Tollwut mit ihrem musikalischen Schaffen.

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