Die dreckigsten, abscheulichsten, abstoßendsten Dinge – ihnen widmet der Berliner Rapper und Produzent Lemur mit „Alles hat ein Lied verdient“ eine eigene Hymne. Zu dem über sieben Minuten langen Song hat der Regisseur Max Hammel nun ein Musikvideo gedreht, das mehr Film als Video ist: In den nächtlichen Straßen Wiens begegnet er Dunkelheit und Wahnsinn, manchmal direkt vor dem Stephansdom oder auf dem Heldenplatz, manchmal versteckt in düsteren Parkanlagen. Am Video beteiligt sind Schauspieler*innen des Ensembles des Volkstheaters Wien, des Französischen Theaters sowie international angesehene Darsteller*innen wie Alina Schaller, Josefine Reich, Nanette Waidmann und Alexander Tschernek. Das Gedicht am Anfang des Songs stammt von dem irischen Poeten David Ryan und wurde vom Dichter selbst eingesprochen.

„Alles hat ein Lied Verdient“ ist der Opener zu Lemurs aktueller EP „Die Herrschaft der Kakerlaken“. Das inzwischen dritte Solo-Release des aus Wolfsburg stammenden Künstlers erschien am 16. November über Kreismusik und ist auf Vinyl und digital erhältlich. Lemur erlangte Bekanntheit als Rapper und Producer des HipHop-Duos Herr von Grau, das von 2007 bis 2013 insgesamt vier Alben und zwei EPs veröffentlicht hatte. Seit 2014 ist der Wahl-Berliner Rapper solistisch unterwegs und blickt auf zwei Album-Releases („Die Rache der Tiere“, 2017, und „Geräusche“, 2015) sowie die Collabo-EP „Provisorium“ mit Marten McFly zurück.

Tracklist:
01 Alles hat ein Lied verdient
02 Späne
03 Katastrophen
04 Die Herrschaft der Kakerlaken
05 Chemtrails

„Die Rache der Kakerlaken“ (VÖ: 16.11.2018) ist hier erhältlich:
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